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Diskographie


KOMMENTARE
Die vielen Orgelaufnahmen, die Stef Tuinstra in mehreren Jahrzehnten herausgebracht hat, "unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von den gängigen Ansichten, die sich im Laufe der letzten Jahrzehnte auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis entwickelt haben." Weltweit wird sein Spiel sehr positiv beurteilt: "es zeugt von höchstem Niveau, sowohl künstlerisch als auch wissenschaftlich." Auch die niederländische Presse und Fachzeitschriften, wie Klassieke Zaken (2003/4), Luister (Midwolda: 9. Juni 2006) und Trouw (2001/12) zeigen Begeisterung über Tuinstras Interpretationen und Einspielungen.
"Die polyphone Phrasierung, die rhetorische Artikulation und die Imitation der Dynamik gehen (…) bei Tuinstra Hand in Hand.";
"Ein intensives Hörerlebnis."
"Als Johann Sebastian Bach 1720 nach Hamburg reiste, wo er Reincken improvisieren hörte (…), äußerte er sich darüber sehr lobend. Ich bin überzeugt davon, dass er über Stef Tuinstra ebenso begeistert gewesen wäre."
"Stef Tuinstra ist ein Organist mit tief wurzelnder musikwissenschaftlicher Herangehensweise."
"Eine äußerst fundierte Bach-Aufnahme."
"Er propagiert die orchestrale Annäherung an Bachs Musik, zu der diese Orgel (Midwolda) allen Anlass gibt. Glücklicherweise bleibt es nicht bei hohlen Worten (…) und wird man schon bald fasziniert durch Tuinstras farbenreichen und expressiven Ansatz und seine feinsinnigen Registrierungen."
Weitere Beispiele:
"Seine Improvisationen bestechen durch Stilreinheit, Emotion und kreative Einfälle, wobei die entsprechende richtige Aufführungspraxis nicht weniger zum Tragen kommt als bei seinem Literaturspiel."
"Seine Registrierungen sind stets originell und überraschend und lassen Orgeln ungewohnt ansprechend von ihrer besten Seite hören, dank seiner musikalischen Kreativität und seines großen Wissens auf dem Gebiet des Orgelbaus."
"Sein Spiel ist zugänglich, warm, poetisch und lyrisch; mit einem Wort: voll Emotion."
Zuhörer haben schon öfters angegeben, das Gefühl zu haben "jemanden wie Johann Sebastian Bach selbst zu hören", wenn sie Stef Tuinstra spielen hören.
So weit eine Zusammenfassung der vielen Rezensionen und Kommentare zu Aufnahmen, Konzerten und Masterclasses Stef Tuinstras, von Skandinavien bis Italien, von den Vereinigten Staaten bis Japan.

SPIELCHARAKTERISTIK
Im vergangenen Jahrhundert entwickelte sich über die Aufführungspraxis in späteren Stilepochen mehr Konsens als über die der Alten Musik. 
Deshalb liegt die größte Herausforderung in der Aufführungspraxis der früheren Stilepochen, wobei die Rolle des Interpreten in Kombination mit der richtigen Verwendung des Instruments umso wichtiger ist.

Das Bemerkenswerte an Stef Tuinstras Spiel ist dessen Tiefgang, umso mehr, da diese interpretatorische Auffassung auf der Orgel – vor allem auf dem Gebiet der Renaissance-und Barockmusik – nur wenig zu hören ist. In Artikeln in Fachzeitschriften und in CD-Booklets beschreibt Stef Tuinstra seine Sichtweise; somit ist deutlich nachzuvollziehen, was er ausdrücken will. Oft wird im Zusammenhang mit Orgelspiel das Wort "orchestral" verwendet, jedoch finden sich Orchestermusiker und Liebhaber von Orchester-und Chormusik darin nur selten wieder. Über Stef Tuinstra wird gesagt, dass er tatsächlich ganz allein ein komplettes Ensemble nachahmen  kann, auf eine Art und Weise, in der jeder Musiker seine Rolle in der Musik nachvollziehen kann. Die Expressivität der Orgel selbst wird optimal eingesetzt, um dem Zuhörer in einem großen Raum ein Gefühl von Crescendo-und Decrescendo-Spiel zu suggerieren, wie es bei einem Orchester oder Chor in kleineren Räumen oder Konzertsälen der Fall ist. Eine derartig effektive, polyphone Herangehensweise muss auch das Orgelspiel Johann Sebastian Bachs ausgezeichnet haben, wovon viele eindeutige Aussagen seine Söhne, Schüler und Bewunderer zeugen.
In diversen Masterclasses wurden und werden Stef Tuinstras Auffassungen begeistert aufgenommen, da sie für viele Musiker neu sind, und überdies eine Herausforderung zum Durchgründen der Komplexität der vielen Handlungen und Gedanken darstellen, die bei dieser Art der Interpretation gleichzeitig realisiert werden müssen.




AUSGABEN: (alle CDs mit ausführlichem Textbooklet)


CD Album mit 3 CDs
Georg Böhm (1661 – 1733) - Das gesammte Orgelwerk.   
Schnitger-Orgel (1693, Jacobikirche Hamburg)
Hinsz-Orgel (1731, Mariakerk Zandeweer)
Zell-Cembalo (1728, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg)
Bach in Midwolda
Stef Tuinstra spielt an der Hinsz-Orgel (1772)
Werke von Johann Sebastian Bach
Norden, Schnitger-Orgel - CD Box mit 2 CDs 
Die Norddeutsche Kunst des Orgelchorals des 17. Jahnhundert 
Werke von Scheidt, Tunder, Buxtehude und Reincken 
Zeerijp, Faber-Orgel 
Nordniederländische Orgelkunst im 
17. Jahrhundert
mit einige Beiträge von Harry Gerearts, tenor
Werken van Rossi, Grandi, Scheidemann, Schütz, Scheidt, Huygens, Kerll, Ritter, Böhm en Buxtehude.

  


WEITERE AUFNAHMEN - Beiträge auf Versammlung CDs


            Milaan en Trivolzio


            Noordwolde, Noordbroek, Appingedam, Bierum, Finsterwolde



            (NM Classics, Radio Netherlands en Muziekgroep Nederland)  (ausgezeichnet mit einem geteilten 
            Edisonpreis) in Tangermünde

            Zeerijp, Peize, Dantumawoude en Finsterwolde